US Open 2023: Zverev quält sich gegen Altmaier - und steht in Runde drei
Dort trifft der Olympiasieger auf den Bulgaren Grigor Dimitrov, der 32 Jahre alte frühere ATP-Finals-Champion siegte im Duell zweier prominenter Routiniers 6:3, 6:4, 6:1 gegen den zweimaligen Wimbledon-Sieger Andy Murray (36/Großbritannien), der 2012 in New York triumphiert hatte. Im Achtelfinale könnte mit dem Weltranglistensechsten Jannik Sinner, der am Donnerstag Landsmann Lorenzo Sonego problemlos bezwang, der erste richtig dicke Brocken folgen.
US Open 2023: Altmaier hält gut mit - Zverev verbessert Fehlerquote
In der Frühschicht auf dem 2.800 Zuschauer fassenden Court 17 - Spielbeginn war bereits um 11.30 Uhr - begannen die beiden Deutschen nervös, gaben bis zum 5:5 jeweils dreimal ihren Aufschlag ab. Erst im Tiebreak spielte Zverev konzentriert durch und holte nach 75 Minuten den ersten Durchgang.
Altmaier, Nummer 53 der Welt, spielte im zweiten Durchgang zeitweise sein bestes Tennis, breakte zum 3:2 und schließlich auch zum 6:3. Im dritten Satz wurde der Olympiasieger aber emotionaler, ließ ein "Come on!" heraus und zeigte die Faust. Seinen insgesamt 21. (!) Breakball nutzte Zverev zum vierten Break und zum 5:4 - nach knapp drei Stunden hatte er die 2:1-Satzführung in der Tasche.
Zum Match-Center: Zverev vs. Altmaier
Altmaier hielt auch den vierten Durchgang offen, zauberte teilweise mit Stoppbällen. Zverev ging mit Breakball Nummer 25 2:1 in Führung - danach erst agierte er mit der erhofften Leichtigkeit. Zverev nutzte seinen ersten Matchball zum Sieg.