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Bundestrainer Gislason: "Deutschland ist meine zweite Heimat"

Für Gislason fühlt sich die bevorstehende Handball-EM in Deutschland beinahe wie ein Heim-Turnier an.
Für Gislason fühlt sich die bevorstehende Handball-EM in Deutschland beinahe wie ein Heim-Turnier an.Profimedia
Die bevorstehende Handball-EM in Deutschland fühlt sich für Bundestrainer Alfred Gislason beinahe wie ein Heim-Turnier an. "Eine WM in Deutschland habe ich schon als Nationaltrainer von Island erlebt, diesmal als Bundestrainer ist es aber ein bisschen etwas anderes. Deutschland ist meine zweite Heimat", sagte der Isländer im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Gislason lebt seit geraumer Zeit in der Nähe von Magdeburg und ist seit 2020 der Coach der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Auch seine Trainerkollegen würden sich "riesig" auf die Europameisterschaft (10. bis 28. Januar) hierzulande freuen, "weil Turniere in Deutschland besonders sind", führte Gislason aus.

Heiße Phase der Vorbereitung begonnen

"Woanders sitzen 300 Leute auf der Tribüne einer 10.000-Mann-Arena, wenn der Gastgeber nicht spielt. Das ist in Deutschland anders. Hier ist die Halle voll und es herrscht eine geile Stimmung. Das ist etwas ganz Besonderes. Das sieht man auch beim Final Four der Champions League in Köln. Es ist eine riesige Party, die Menschen kommen aus allen Ländern und feiern zusammen", erklärte Gislason.

Der 64-Jährige bereitet sich seit Mittwoch mit dem deutschen Team in Frankfurt auf die EM vor. Mit dem Drei-Tages-Lehrgang hat exakt 15 Tage vor dem Auftaktspiel gegen die Schweiz in Düsseldorf die heiße Phase der Vorbereitung begonnen.